Land in Sicht

Text von einem meiner Songs, den ich sehr mag.

LAND IN SICHT

1. Ich habe dir von Anfang an gesagt,
wenn du zu mir kommst, gibt es jeden Abend Kopfsalat.
Die bunte Welt da draußen ist mir viel zu schrill und laut.
Ich hab mir ein Nest in meinem hohlen Zahn gebaut.
Ich träume oft und hebe Splitter auf.
Die aus den Träumen fallen sind die mit dem Silberknauf.
Die Wahrheit steht bisweilen hinter einem Paravan
Und in Gedanken bin ich schon am Glück vorbei gefahr`n.

Refrain: Und es gibt den Weg,
Der an die Stelle führt,
wo das rote Gold vergraben liegt,
Und die Spur ist heiß,
Ich hab`s im Bauch gespürt,
Und ich höre mich schon rufen: Land in Sicht!

2. Ich wühle tief in meiner Innenwelt.
Mal ist es dies, mal ist es das, was mir an dir gefällt.
Ich glaub` zu wissen, wer ich bin, und bin dann überrascht,
dass das Heute mit dem Gestern nicht zusammenpasst.
Ich frag` mich oft, wohin das Leben führt,
woher ich komme und weshalb du mich so angerührt.
Die Liebe ist oft blutigrot, mal bin ich glücklich, mal in Not,
aber meistens geh ich ganz allein durchs Feuer.

Bridge: Ich bin einer von den vielen,
die sich täglich motivier`n,
die sich quälen und verrenken
und in kleinen Töpfen rühr`n.
Für die klitzekleine Hoffnung
Auf das ganz bescheid`ne Glück
Jeden Morgen lustlos aufstehn.
Doch es kommt meist nichts zurück.

3. Ich warte ab, wie alles weitergeht.
Mal seh`n was morgen für mich Gutes in den Sternen steht.
Die schwarzen Löcher lass ich kühl an mir vorüberziehn,
denn ich habe mich entschieden, nie mehr schwarz zu sehn.
Und es geht mir gut, ich habe reichlich Luft,
und all die Dinge, die mich störten, sind im Nichts verpufft.
Ich lege mich zurück und atme still und locker ein.
So wie jetzt ist, könnte es ruhig auch noch morgen sein.

entevogt@aol.com

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